Eine aktuelle Studie der Universität Klagenfurt zeigt: Das seit Februar in Kärnten und seit Mai bundesweit geltende Handyverbot an Unterstufen und Volksschulen führt zu mehr Konzentration, besserem Sozialverhalten und weniger Cybermobbing – doch Expert:innen warnen vor einem reinen Verbot ohne begleitende medienpädagogische Maßnahmen.
Klagenfurt– Seit der Einführung des Handyverbots an österreichischen Schulen ist eine intensive Debatte über dessen Sinnhaftigkeit entbrannt. Während Befürworter:innen auf die positiven Auswirkungen auf das Lernklima und die soziale Interaktion verweisen, kritisieren Gegner:innen eine verpasste Chance, Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien beizubringen. Eine neue Studie der Universität Klagenfurt liefert nun konkrete Daten aus Österreich und belegt die positiven Effekte des Verbots – zeigt aber auch die Herausforderungen in der Praxis auf.



