Kopenhagen/Brüssel/Wien – Dänemark plant ein weitreichendes Social Media Verbot für Kinder unter 15 Jahren und setzt damit neue, strenge Maßstäbe im europäischen Kinderschutz. Während die EU-Kommission erst kürzlich neue Schutzrichtlinien veröffentlicht hat, entfacht der dänische Vorstoß die Debatte neu, wie Kinder und Jugendliche in Österreich und Europa effektiv vor den Risiken digitaler Plattformen geschützt werden können.
Der EU-Rahmen: Digital Services Act und neue Leitlinien
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Empfehlung der EU-Kommission
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Beschreibung
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Sichere Standardeinstellungen
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Konten von Minderjährigen sollen standardmäßig auf “privat” gesetzt werden. Funktionen, die eine exzessive Nutzung fördern, wie Autoplay, Lesebestätigungen oder “Streaks”, sollen deaktiviert sein.
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Effektive Altersverifikation
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Plattformen sollen robuste Systeme zur Altersüberprüfung implementieren, um die Einhaltung der Altersgrenzen sicherzustellen.
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Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung
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Kinder sollen vor manipulativen kommerziellen Praktiken wie “Lootboxen” oder irreführender Werbung geschützt werden.
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Kinderfreundliche Meldesysteme
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Mechanismen zum Melden von schädlichen Inhalten müssen für Kinder leicht verständlich und zugänglich sein.
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